Erektionsstörung / erektile Dysfunktion

Die Ursachen für Erektionsstörungen sind vielfältig.

Man spricht von einer erektilen Dysfunktion dann, wenn ein Mann über eine längeren Zeitraum in mehr als zwei Drittel der Fälle nicht in der Lage ist, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

Mit anderen Worten: Der Penis wird nicht hart genug, um in den Körper der Partnerin/des Partners einzudringen oder er erschlafft vorzeitig. Wenn es also ab und zu einfach mal nicht klappt, liegt keine behandlungsbedürftige Störung vor.

Bei Männern im fortgeschrittenen Alter können Erektionsprobleme Symptom einer ernsthaften körperlichen oder psychischen Erkrankung sein. Es ist daher ratsam, sich bei einem Urologen untersuchen zu lassen, um Klarheit über den Gesundheitszustand zu erhalten.

Die Ursachen für Erektionsstörungen sind vielfältig.

Rauchen, chronischer Alkoholkonsum, Arteriosklerose und Diabetes, aber auch verschiedene Medikamente haben nachweislich einen sehr grossen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit.

Ebenfalls können Lebenskrisen, anhaltender Stress am Arbeitsplatz, Beziehungsprobleme, zu grosser Leistungsdruck, sexuelle Unerfahrenheit und Versagensängste zu einer erektilen Dysfunktion führen.

Bei unter 35-jährigen Männern liegt in fast drei Viertel der Fälle eine psychische Ursache vor, bei den über 50-jährigen sind bei 85 Prozent körperliche Probleme der Grund für Erektionsstörungen.

Hilfe finden Betroffene auch bei Sexualtherapeuten.

Eine gesundheitliche Abklärung wird vor oder während der Therapie durch eine medizinische Fachperson ratsam sein. In der Sexualtherapie geht die Arbeit über die gesundheitliche Komponente hinaus, auf die psychische Ebene. Damit ist eine ganzheitliche Sichtweise möglich.